Adolphe Landspurg
Kunst des Rutengängers - Radiästesie - Geobiologie - Geomantie
Die Kunst des Rutengängers vom Altertum bis Heute
Fresken des ehemaligen Ägyptens, die Rutengänger zeigen
Fresken des ehemaligen Ägyptens, die Rutengänger zeigen

Die Kunst des Rutengängers, früher Rhabdomantie genannt (vom Griechischen, rhabdos = Stab und manteia=Wahrsagerkunst), wird seit dem höchsten Altertum praktiziert. Gewisse Felsgravierungen von Tassili (6000 vor Christus.), im Norden der Sahara, zeigen Rutengänger in Aktion. Die Eskimos, Sumerer, die Ägypter, Chaldäer, Hebräer, die indischen Brahmanen, die Kelten, die Griechen, die Germanen und die Römer hatten Rutengänger unter ihren Priestern oder Führern. Einer der bekanntesten ist Moses, der hebräische Führer, der gegen 1250 vor Christus. in der Wüste von Sinaï mittels seiner Rute Wasser fand.

Früher bedienten sich die Könige und die Prinzen der Rutengänger, um die unterirdischen Wasserläufe und die unter der Erde vergrabenen Mineralien oder Erze festzustellen.

Unter der Herrschaft des französischen Königs, Ludwigs XIII, und seines Staatsmannes, dem Kardinal von Richelieu, entdeckten der Baron von Beausoleil und seine Ehefrau Martine de Bertereau mit Hilfe verschiedener Wünschelruten 150 Erzlager in Frankreich. Wegen Hexerei angezeigt wurden Martine de Bertereau ins Staatsgefängnis von Vincennes und ihr Ehemann ins Gefängnis der Bastille geworfen.

Trotz des kirchlichen Verbotes haben zahlreiche Jesuiten und Priester erfolgreich die Rutengängerkunst angewandt.

Im Jahre 1693, veröffentliche der lothringische Jesuitenvater und Professor für Physik am Kollegium Louis le Grand ein Buch genannt: „Die Okkulte Physik, oder Anleitung zur Handhabung der Wünschelrute“. Das Buch erschien unter dem Pseudonym Abt von Vallemont. Durch Erlass vom 26. Oktober 1701, nach einer Inquisitionsuntersuchung, wurde dieses Buch verboten. Der Priester Bouly, Pfarrer von Hardelot-Plage, im Pas-de-Calais Frankreich (1865-1968), hat der Rutengängerkunst den Namen Radiästhesie gegeben (vom Latein Radius=Strahl und vom Griechischen Aisthésis= Empfindlichkeit). Der Priester Abbé Mermet (1866-1937), wurde stark konsultiert, um Quellen und Thermalquellen auf Plan zu suchen. In den Jahren 1948,1949 und 1952 entdeckten die deutsche Ärzte Hartmann, Curry und Wissmann Erdgitter und gaben diesen Gitternetzen ihre Namen. Die Geobiologen berücksichtigen in ihren Analysen und Forschungsarbeiten diese Hartmann-, Curry- und Wissmann- Netze.

Rutengänger im Mittelalter
Rutengänger im Mittelalter
die Erzforschung im 15. Jahrhundert
die Erzforschung im 15. Jahrhundert

Adolphe Landspurg
Ehrenpräsident der Association des Sourciers et Géobiologues d'Europe
13, rue des Alouettes
F-68360 Soultz
France
adolphe@landspurg.com